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20.03.2012
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Experiment


Mit Wortbeiträgen
und Experimenten zur Hypnose
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Beispiele
aus der Praxis
23.04.2012
Fall 4 Toby (Bildzeitung)
Ich
habe vor einigen Jahren die Redaktion der Bild - Zeitung in einer Stadt,
die ich nicht weiter benennen möchte, aufgesucht. Ein netter Redakteur
hörte sich an, was ich mache und schien Interesse zu zeigen. Dann
fragte er mich einfach und ohne Umschweife, ob ich so eine Rückführung
auch bei jemand machen würde, den er aussucht. Ich sagte zu. Mit
dem Hinweis, dass man in den nächsten Tagen bei mir vorbeikommen
würde und die Sache antesten wolle, wollte ich die Redaktion verlassen.
Etwas gab er mir aber noch mit auf den Weg. Der Redakteur sagte wörtlich:
" Wenn Sie das schaffen, dann machen wir einen Bericht, wenn es aber
nicht klappt, dann zerreißen wir sie in unserer Zeitung."
Sie werden mir zustimmen, dass die Ausgangsposition nicht die Beste war,
aber ich liebte das Risiko und tatsächlich kam es zu dem alles entscheidenden
Termin. Der Redakteur und ein Fotograf kamen zum Termin und man machte
schon mal Fotos. Ich fragte, wer denn nun für die Hypnose ausgesucht
worden sei. Der Redakteur zeigte auf sich.
An
diesem Tag kam es noch nicht zur Hypnose, aber 2 Tage später sollte
es losgehen. Pünktlich kam der Redakteur von der Bild - Zeitung und
schon kurz danach begann ich mit der Hypnose. Dieser Fall soll denen zu
denken geben, die meinen, bei ihnen ginge das nicht. Hier nun das Kurzprotokoll
der Sitzung. Die Einleitung der Hypnose dauerte ca.1 Minute. Danach Vertiefung
des Zustandes ca. 3 Minuten. Dann weckte ich den Redakteur. Er schaute
sich stirnrunzelnd um und bemerkte dann, dass ihm das nicht ganz geheuer
sei. "Haben sie irgendwas mit mir gemacht?" Ich hatte nicht.
Ich
bat nun den Herrn, sich doch auf die Liege zu legen. Der Hauptteil der
Rückführung sollte nun beginnen. Ein einfacher Befehl reichte
nun und der Redakteur war tief in Hypnose. Es vergingen nun 5 Minuten,
in denen ich in der Zeit zurückging und nach dieser Zeit begann die
Schilderung des Bild - Redakteurs:
"
Es ist verdammt warm." Er spricht mit einer veränderten Stimme.
" Alles Sand und kein Baum." Er schildert, dass mitten in dieser
verdammten Hitze ein Holzhaus steht, in dem er mit seinem Vater lebt.
Der Vater hat eine Station für die Postkutsche. Hier werden die Pferde
getränkt. Wasser wird durch einen tiefen Brunnen mit einem Eimer
nach oben geholt, aber jetzt ist kaum mehr Wasser im Brunnen.
Ich
sehe, wie seine Lippen tatsächlich spröde werden. Er fährt
sich immer wieder mit der Zunge über die Lippen und stöhnt unter
der Hitze. Dann gehen wir etwas weiter in der Zeit. Ich frage nach dem
Namen. Er antwortet sofort: "TOBY". Wir kommen zu seinem 12.
Geburtstag, an dem er auch etwas geschenkt bekommt. Er freut sich riesig
über das Geschenk. Er beschreibt es so:" Ich habe ein Huhn geschenkt
bekommen. Es gehört nur mir allein." Ich beschließe, nach
einigen weiteren Fakten, die Rückführung zu beenden und die
Hypnose aufzulösen.
Er öffnet die Augen, schaut ungläubig durch den Raum. Seine
Augen streifen mein Gesicht, und sein erstes Wort: "WASSER !"
Ich reiche ihm etwas zu trinken. Er ist geschafft, denn er hätte
nie gedacht, dass so etwas möglich ist. Auch wenn aus diesem Versuch
kein Bericht für Bild entstanden ist, so war es zumindest die schnellste
Rückführung, die ich je gemacht habe. Alles zusammen hat ganze
30 Minuten gedauert. Es sage keiner, bei mir geht das nicht!
Alle Berichte in diesem Buch können natürlich die eigenen Erlebnisse
bei einer solchen Rückführung nicht ersetzen. Glauben sie bitte
nicht, dass jeder Mensch diese Reise in vergangene Existenzen gleich erlebt.
Der Eine sieht das Geschehen als Außenstehender und kann so mit
gewissem Abstand alles recht genau schildern, andere wiederum gehen in
der Zeit ganz auf. Alle haben aber eines gemeinsam:
Das Gefühl für die Hypnose!
Die Hypnose wird bei einer Rückführung unwichtig. Kein Mensch
kann hier sicher sagen, wie tief er in Hypnose war. Bitte bedenken sie
auch, dass es letztlich auf das Ergebnis ankommt. Wenn der Mensch die
Gabe hätte, ohne Hypnose diese Erinnerungen wiederzufinden, dann
brauchten wir keine Hypnose für diesen Bereich der Forschung. Ähnlich
einem Traum, ist die Zeit auch bei diesen Untersuchungen unwichtig. Ein
Mensch verliert das Gefühl für Zeit, wenn sein Bewusstsein zurücktritt.
Die Konzentration auf eine Sache lässt die Zeit schnell vergehen.
Bei der Rückführung ist ein Faktor ganz wichtig: Ziel ist es
zu erreichen, dass unser Unterbewusstsein hellwach, und so besonders leistungsfähig
ist. Was letztlich wahr in unserem Leben ist, dass kann nur unser Glaube
bestimmen. Die Meinung, man sei also nicht in Hypnose gewesen, andererseits
hat man aber 2 Stunden erzählt, scheint widersprüchlich. Kein
"normaler Mensch" würde das tun.
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