| Hypnose - Seelenwanderung - Peter White | ||
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22.09.2009
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aus der Praxis
08.08.2007
Ich
möchte Ihnen nun einen Fall schildern, in dem ich mehrere Leben einer
Frau untersucht habe. Die Nachforschungen haben die Angaben der Erika
L. bestätigt und schon bei der Untersuchung zeigte sich, daß
alle Vorgänge aus der damaligen Zeit, auch jetzt wieder ganz deutlich
wurden. Frau L. meldete sich bei mir, weil sie eine Serie in einer Zeitschrift über meine Forschungen gelesen hatte. Schon bei der Einleitung der Hypnose stellte ich fest, daß es sich hier um eine besonders gute Versuchsperson handelt. Es wurde schnell eine sehr tiefe Hypnose erreicht und auch der Weg zurück in die Vergangenheit war ganz einfach. Frau L. begann aus einem Leben zu berichten, in dem sie sehr primitiv und ohne jeden Luxus lebte. Es handelte sich um Menschen, die am ganzen Körper behaart waren und als Kleidung nur Felle benutzten. Gewohnt wurde in Höhlen. Damals galten die Frauen nicht viel und es handelte sich um eine Männergesellschaft. Sie war in diesem vergangenen Leben eine Frau und war gerade schwanger. Sie beschreibt dann folgende Vorgänge: "Ich bin eine Frau mit hellen Haaren. Die Männer, die gerade auf dem Boden sitzen, beraten irgend etwas. Wir Frauen dürfen nicht dabei sein." Ich gehe in der Zeit etwas zurück, als sie noch ein Kind war. Sie beschreibt dazu: "Ich bin nackt. Wir sind in einem Tal und unsere Höhlen sind weiter oben am Hang in den Felsen. Ich kann die anderen von uns weiter unten im Tal sehen, aber da darf ich nicht hin. Mädchen sind nicht wichtig für den Stamm. Man kümmert sich auch nicht weiter um mich. Kleider habe ich keine an und ich friere immer." Ihr Name: > Hura. Auf meine Frage, wie denn die Jungen behandelt werden sagt sie, daß diese alles lernen, was sie später als Mann können müssen. Jagen und auch Kämpfen müssen sie lernen. Sie beschreibt die Waffen so: " Es sind lange Stangen, an denen aus Stein etwas Spitzes mit so einer Art Seil festgemacht ist. Diese Stange ist oben gespalten, und da sitzt dieser Stein drin. Man kann einen Stein spitz machen, wenn man ihn an einem anderen Stein reibt." Ich beschließe, wieder zu dem Moment zu gehen, wo sie älter und schwanger ist. Das klappt auch ganz einfach. Sie beschreibt nun, daß sie einen starken Druck im Bauch fühlt. Es ist aber nicht schlimm. Dann sehe ich in ihrem Gesicht, daß sie sich anstrengt. Ich frage, was nun sei. "Ich drücke, damit das Kind kommt!" Jetzt schildert sie etwas ganz Interessantes. Sie beschrebt, daß sie sich ein Fell geholt hat und es auf den Boden legt. Die Männer und Frauen haben sich von ihr entfernt und sehen aus großem Abstand zu. Sie muß das Kind ganz allein bekommen, das ist da eben so. Dann schildert sie, daß sie sich hingehockt hat. Auf meine Fragen, warum sie sich nicht einfach hinlegt, meint sie, daß das doch Blödsinn sei, weil das Kind dann nicht heraus kommt. Sie hockt also auf dem Boden und wartet. Man kann nun in ihrem Gesicht kleine Schweißperlen sehen. Schon damals scheint eine Geburt nicht einfach gewesen zu sein. Dann ein Aufschrei und dann verfällt sie in eine Art Glücksgefühl. "Mein Kind ist da!" Sie beschreibt, daß das Kind unter ihr liegt. Sie hat das Gefühl, als müsse sie schnell etwas machen. Sie nimmt das Kind in den Arm und dreht es in alle Richtungen. Dann kniet sie sich hin, legt das Kind vor sich und beißt zu. Ich kann sehen, wie sie den Mund bewegt und mit den Zähnen knirscht. Ich frage, ob sie das Kind gebissen habe, aber sie beginnt zu lachen. "Ich habe nur die Nabelschnur durchgebissen, denn ich glaube, daß man daß machen muß." Für mich entsteht die Frage, woher sie das weiß. Daher frage ich sie nun auch, ob man ihr das beigebracht habe, oder zumindest davon erzählt hatte. Sie schüttelt den Kopf."Keiner sagt etwas. Wir sehen alles, was in unserem Stamm gemacht wird, aber keiner sagt etwas dazu." Sie scheint also nach den gesehenen Erfahrungen zu handeln. Nun nimmt sie das Kind wieder und dreht es schnell in alle Richtungen. Das Kind schreit und sie lacht und freut sich. Dann kommen die Frauen angelaufen und tanzen. Erst jetzt beginnt der ganze Stamm Anteil an der Geburt zu nehmen. Dann kommt auch ein Mann ruhigen Schrittes näher, schaut auf das Kind, schüttelt den Kopf, macht eine abweisende Handbewegung und geht wieder. Der Grund ist einfach: "Es ist eben nur ein Mädchen!" Der Mann, der da eben so abwertend auf sein Kind schaute, das war ihr Mann >Goto<. Sie jedoch scheint glücklich zu sein. Mir fällt auf, daß sie immer mit der Nase schnüffelt. Auf meine Frage, was sie da macht, sagt sie: "Ich rieche mein Kind! Es riecht wunderbar. Jedes Kind riecht anders!" Ich frage erstaunt, woher sie das weiß. "Alle Frauen riechen an dem Kind. Ich habe auch schon an anderen Kindern gerochen, aber die riechen anders. Wir können unsere Kinder sofort am Geruch unterscheiden. Auch die Männer riechen verschieden." Weitere Fragen zeigen dann, daß sie ein recht ruhiges Leben verbringt. Es geschieht nichts besonderes, außer, daß Tiere in das Tal kommen und versuchen, sie anzugreifen. Jedoch sind die Männer in der Nähe und vertreiben die Eindringlinge. Einmal seien auch andere Männer in das Dorf gekommen und haben Kinder geraubt. Ihr Kind hatte sie gut versteckt. Es seien auch vier Frauen mitgenommen worden. Überhaupt hatten es die Eindringlinge nur auf Frauen abgesehen. Möglicherweise hatte ein anderer Stamm einen Männerüberschuß. Doch Frau L. klärt mich auf: "Es ist ein Zeichen von Reichtum eines Stammes, wenn er viele Kinder und Frauen hat. Darum versucht man immer, Frauen und Kinder zu rauben. Die Kinder sorgen später für die Alten." Ihren Tod schildert sie dann so: Sie ist recht alt, aber nach unserer Zeitrechnung kann sie höchstens 35 Jahre alt sein. Sie liegt in der Höhle und ißt kaum mehr etwas. Man hat die Höhle verdunkelt und jeden Tag schaut jemand nach ihr. Dann schläft sie ein und stirbt. Danach beschreibt sie, daß sie schwebt und das Tal noch einmal sieht, dann wird alles hell. Sie kann nur wenige Aussagen machen, was diesen Bereich des Lichtes angeht. Nach einger Zeit jedoch sieht sie einen schwarzen Punkt, der größer wird und dann, nachdem sich alles gedreht hat, befindet sie sich im Bauch der Mutter.
Ich will nun einige Leben überspringen und ihnen noch eine Schilderung
aus dem 14. Jahrhundert erzählen. Übrigens ist Frau L. auch
wie eben schon beschrieben, immer wieder durch das Licht gegangen und
dann durch diesen schwarzen Tunnel hindurch in den Bauch der Mutter gekommen.
Diese Schilderung über den Vorgang Sterben, Jenseits, Leben, ist
in allen untersuchten Fällen gleich. Nur bei der Beschreibung des
Lichtes sind einige Variationen bei der Empfindung entstanden. Manchmal
als Licht , in anderen Fällen als Lichtgestalt beschrieben, herrscht
jedoch über die Tatsache, daß man in ein Licht hinein geht,
Einigkeit. Auch die Erzählungen, daß man in, oder besser durch
das Licht hindurch muß, sind in allen Fällen gleich. Wer also
nicht durch das Licht hindurchgehen kann, der ist nicht von seiner letzten
Existenz befreit, sondern ihr noch
In diesem Sinne scheint also der wirkliche Tod erst eigetreten zu sein,
wenn man das Licht durchschritten hat und in ihm voll aufgeht. Das nächste Leben der Erika L. Erika L. wird nun wieder auf die Welt kommen. Sie kann genau beschreiben, was sie vor der Geburt im Mutterleib fühlt und dann später auch den Moment der Geburt. Wir wollen etwas weiter gehen, als Frau L. ca. 6 Jahre alt ist. In diesem Leben ist sie ein Junge. Man hat noch vor einiger Zeit angenommen, daß der Mensch immer wieder unter dem gleichen Geschlecht geboren wird. Nun haben die Forschungen mir eher andere Erkenntnisse gebracht. Der Mensch wird als Mann, wie auch als Frau geboren. Es ist auch nicht so, daß geistig festgelegt ist, ob man sich als Mann, oder wie eine Frau verhält. Hier ist die Erziehung und auch der Einfluß der Hormone entscheidend. Man sollte über diesen Punkt nachdenken, denn es wird gern der Fehler gemacht, den Geschlechtern bestimmte Verhaltensweisen anzudichten. Männer, wie auch Frauen haben dieselben Wünsche und Bedürfnisse. Auch die unangenehmen Faktoren sind bei beiden gegeben und nicht nur speziell bei einem Geschlecht. Es ist verständlich, wenn man bei den Forschungen sieht, wie Frauen in früheren Leben Männer waren und wie "Männer" gedacht haben. Teilweise haben sie brutal ihre Frauen gequält. Viele solcher Berichte gibt es auf meinen Tonbändern. Erika L. erlebt nun ein Leben, in dem sie ein kleiner Junge ist. Wir haben einen Sprung von der Geburt bis zum 6. Lebensjahr gemacht und sind unversehens in eine entscheidende Situation hineingesprungen. Sie schildert Folgendes: "Ich bin im Wasser. Rechts sind große Felsen zu sehen und ich fühle mich schwach." Der Junge, der aus dem Mund von Frau L. diese Begebenheit schildert, hört auf den Namen "Gunhold". Gunhold ringt nach Luft. Immer wieder taucht er unter und wird von der starken Brandung hin und her gerissen. Ich gebe an, einen Tag in der Zeit zurückgehen. Jetzt schildert der kleine Junge, daß Schiffe in der Bucht liegen. Diese Schiffe haben furchtbare Gesichter. Kindern ist es verboten, zum Wasser zu gehen. Gunhold aber nimmt sich am nächsten Tag ein Brett und geht heimlich zum Wasser. Er rudert, liegend auf dem Brett, aus der Bucht hinaus. Er sagt dazu: "Ich bin nicht feige, ich bin stark und habe viel Kraft!" Doch diese Einschätzung war falsch. Er wird abgetrieben und fühlt jetzt erstmals auch, daß das Wasser sehr kalt ist. Ich bemerke, wie Frau L. am ganzen Körper zittert und leise stöhnt. Ich frage, was sie hat und sie antwortet, daß sie Angst habe, die Strömung sei so stark. Gunhold beginnt verzweifelt mit den Armen zu rudern, fällt dann ins Wasser und taucht für kurze Zeit unter. Die Kräfte lassen nach. Er versucht, sich an der Oberfläche zu halten, aber die Momente, wo er noch die hohen Felsen und die Brandung sehen kann, werden immer kürzer. Dann verlassen ihn die Kräfte. Frau L. schreit laut auf. "Hilfe, Hilfe!" Die Menschen dort am Ufer können nichts tun. Dann schildert Gunhold, daß er Wasser schluckt. Es ist salzig. Dann verlassen ihn die letzten Kräfte und ein letztes Mal sind kurz die Felsen in einem Dämmerlicht zu erkennen. Kurz danach ist alles dunkel. Gunhold ist ertrunken. Ich gebe an, daß wir schnell 2 Wochen in der Zeit zurück gehen. Das klappt auch sofort. Gunhold schildert nun, daß in der Bucht zwei Schiffe liegen. Es werden Fässer und Ballen ausgeladen. Die Gegenstände werden mit kleinen Booten vom großen Schiff, welches zwei Figuren am Bug hat, geholt und dann in der Bucht abgelegt. Das Schiff hat kein Segel, sondern nur einen Stamm. Wir gehen wieder zu dem Moment, in dem Gunhold ertrinkt. Nachdem alles schon einige Zeit dunkel ist, taucht ein Bild auf. Die Bucht ist von oben zu sehen und auch die Menschen am Ufer sind deutlich zu erkennen. Er sieht seine Mutter, die das Gesicht in ein Tuch vergraben hat und weint. Auch die Schiffe sind zu erkennen. Da, im Wasser treibt das Holzbrett und ein kleines Boot mit Männern kämpft sich durch die hohen Wellen zu der Stelle durch, wo Gunhold ertrunken ist. Noch ehe es klar wird, ob die Männer den Körper des Jungen bergen können, entfernt sich Gunhold immer weiter von diesem Ort. Dann taucht Licht auf. Alles geht ganz schnell und schon stehtdie Zeit still.
Sie haben gesehen, daß die Erlebnisse im Laufe der Geschichte eines
Menschen vielfältig sind. Doch mit dieser Schilderung ist die Erforschung
der Leben von Frau L. nicht zu Ende. Wir kommen nun zu einem Leben, welches
in erstaunlicher Weise meine Der 3. Lebensbericht von Frau L. Dieser Bericht stammt aus dem Jahre 1776 und spielt sich in England ab. In diesem Leben ist Frau L. ein kleines Mädchen von 1 Jahr. Der Name des Mädchens ist "Johanna". Es spielt sich Folgendes ab: Frau L. beschreibt ihre Mutter so: "Sie ist lieb und hat mich ganz lieb. Wir haben nicht viel, sondern nur das, was gerade zum Leben ausreicht. Meine Mutter hat rote Haare und ganz viele Sommersprossen im Gesicht. Sie hat Angst, daß ich sterbe." Das kleine Kind hat hohes Fieber und stirbt kurze Zeit danach. In diesem Fall war eine genaue Schilderung der Vorgänge beim Sterben ausgeblieben. Ich gab nun an, die Zeit Jahr für Jahr verstreichen zu lassen, bis wieder etwas auftaucht. Tatsächlich schildert Frau L. nun wieder ihre Eindrücke. "Ich bin irgendwo, wo es warm und weich ist. Es schaukelt und ich kann manchmal etwas hören." Einige Zeit danach wird es eng und dann wird Frau L. wieder geboren. Ich bat wieder um eine genaue Schilderung. Sie gibt an, ca. 1 Jahr alt zu sein und sie könne eine Frau sehen. Ich frage, ob sie die Frau kennt. Sie meint, daß sie die Frau gut kennt, denn die schaut immer so lieb. Dann kommt die genauer Beschreibung. Eine Frau im Alter von ca. 35 Jahren mit roten Haaren und vielen Sommersprossen. Ich bekam Zweifel, ob wir uns auch wirklich in nächsten Leben befinden. Ich fragte sie daher, in welchen Jahr wir jetzt haben. Die Antwort: "1791 !" Es lagen zwischen dieser und der vorherigen Schilderung ganze 15 Jahre. Die Sache begann mich zu interessieren. Wir gingen in der Zeit weiter und im Alter von 12 Jahren schildert sie, daß sie ein hübscher Junge sei, der auf den Namen Johann hört. Ich versuche durch Fragen herauszufinden, ob es sich hier um einen Irrtum oder Zufall handelt. Aber die Aussage bleibt bestehen. Die Mutter sieht so aus. Später stellt sich dann heraus, daß der Name Johann von der Mutter gewählt wurde. Die Mutter hatte wörtlich gesagt: " Du erinnerst mich an ein Mädchen, was Johanna hieß. Darum habe ich dir diesen Namen gegeben. Es handelte sich tatsächlich um die selbe Mutter und auch die Umgebung war, wenn auch in einigen Dingen verändert, so doch größtenteils gleich geblieben. Auf meine Frage, ob sie früher - vor diesem Leben - schon einmal gelebt habe, schüttelt Frau L. den Kopf und lacht: "So ein Blödsinn!" Sie sehen, daß es sich lohnt, wenn man viele Stationen in der Geschichte eines Menschen erforscht. In den Fällen, in denen man nur eine kurze Reise in die Vergangenheit macht, bleiben meist die wichtigsten Dinge verborgen.
Doch man sollte sich nicht täuschen lassen. Diese Untersuchungen
über viele Stationen braucht natürlich auch seine Zeit. Ich
bin durch eine besondere Fähigkeit bekannt geworden. Ich schaffe
es, innerhalb von wenigen Stunden, umfassende Berichte aus dem früheren
Leben von Menschen zu erhalten. Meine letzte, ganz kurze Untersuchung
einer früheren Existenz soll dieses Kapitel abschließen. |
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